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Funktionen der Autohaus-Software

Alles hier ist gebaut und läuft. Was fehlt, steht weiter unten — auf einer Seite, die nur das Fertige zeigt, findet man die Lücken erst nach dem Kauf.

Bestand und Homepage – einmal erfassen, überall aktuell

Jedes Fahrzeug mit Motor, Zustand, Ausstattung und Fotos. Vom Entwurf über „verfügbar" und „reserviert" bis „verkauft" — und was verkauft ist, verschwindet von der Schauseite, ohne dass jemand daran denken muss.

Ihre Händlerhomepage läuft unter Ihrer Domain, im Farbschema Ihres Betriebs, mit Blätterfunktion und Detailseite je Fahrzeug. Ein leerer Steuersatz bedeutet Differenzbesteuerung nach § 25a UStG — das steht neben dem Preis, und zwar in jeder Liste, nicht nur auf der Detailseite.

Fotos vom Telefon

Hochladen, fertig. Die Anwendung legt zwei Fassungen ab — eine große für die Angebotsseite, eine kleine für Listen — und wirft das Original weg. Ein Telefonfoto hat zwölf Megapixel; keine Seite zeigt mehr als 1600.

Angenommen wird nur, was sich wirklich als Bild lesen lässt. HEIC vom iPhone scheitert dabei — mit einer Meldung, die den Dateinamen nennt, und nicht später beim Ausliefern.

Fahrzeugankauf: Ankaufsanfragen per Formular

Ein Formular ohne Konto: Der Interessent trägt sein Fahrzeug ein, Sie sehen die Anfrage in einer Liste. Angebot machen, nachverhandeln, absagen — er verfolgt alles über einen Link.

Den Wert setzen Sie. Eine automatische Bewertung über die DAT gibt es nicht — weder angebunden noch vorbereitet. Der Zugang verlangt einen Vertrag, und eine Anbindung gegen eine ungeprüft angenommene Schnittstelle wäre drei Jahre lang still falsch.

Kunden und Anfragen

Kundenstamm mit eigener Nummer, Freitextsuche über Name, Firma, E-Mail und Telefon. Das Kontaktformular Ihrer Seite landet als Anfrage in derselben Liste und lässt sich in einen Kunden umwandeln.

Die Einwilligung in Statusmeldungen steht am Kunden — er gibt sie, also gehört sie ihm. Ohne sie geht keine Statusmeldung hinaus; die Bitte um Freigabe einer Zusatzarbeit schon, weil sie keine Meldung ist, sondern eine Frage, bevor Sie Geld ausgeben.

Die Autos Ihrer Kunden

Jedes Fahrzeug mit Halter, Kennzeichen, Fahrgestellnummer, Erstzulassung, Kilometerstand und HU-Datum. Daran hängt der Werkstattauftrag: Wer das Auto erfasst hat, nimmt es in zwei Klicks an.

Beim Anlegen prüft die Anwendung, ob die Fahrgestellnummer bei Ihnen schon vorkommt, und weist das zweite Fahrzeug ab. Was über eine Bestandsübernahme hereinkommt, läuft daran vorbei — ein Import kann also Doppelte mitbringen. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist der häufigste Fehler im Alltag: Wer den vorhandenen Eintrag nicht findet, legt das Auto ein zweites Mal an — und danach laufen Aufträge und Statusmeldungen auf zwei Datensätze auseinander, die beide richtig aussehen. Der Kilometerstand läuft nur vorwärts; nach unten nur mit ausdrücklicher Korrektur, damit eine Null zu viel nicht für immer stehen bleibt.

Werkstatt-Terminplaner mit Online-Buchung

Öffnungszeiten je Wochentag mit mehreren Fenstern, Schließtage, Erinnerung vor dem Termin. Kunden buchen online, ohne Konto. Ein Platz je Zeitfenster — mehrere Plätze nebeneinander, also drei Hebebühnen als drei gleichzeitige Termine, gibt es in den Autohaus-Tarifen nicht.

Der Kalender lässt sich in Outlook, Google oder Apple abonnieren. Einseitig: Ein dort verschobener Termin ändert in der Anwendung nichts — ein echter Abgleich braucht eine zweite Wahrheit, und die will man nicht.

Benachrichtigungen

E-Mail über Ihren eigenen Absender, wahlweise über Microsoft 365. Ab Pro zusätzlich WhatsApp. Jede verschickte Nachricht steht im Versandprotokoll, mit Grund, falls sie nicht ankam.

Absender und Zugangsdaten pflegen Sie selbst. Fällt der Weg aus, sagt es das Protokoll — es fällt nicht stillschweigend auf einen anderen Absender zurück, unter dem Ihre Kunden Sie nicht kennen.

Bewertungen, ohne Filter davor

Nach einem abgeschlossenen Auftrag bekommt der Kunde eine Bitte um eine Bewertung — mit einem Direktlink auf Ihr Profil. Einmal, nicht zweimal.

Ohne Vorschaltfrage „Wie zufrieden waren Sie?", die nur die Zufriedenen weiterleitet. Google untersagt das ausdrücklich, und es wirkt genau so lange, bis es jemandem auffällt. Wer fragt, bekommt auch die unangenehme Antwort — dafür ist es eine echte.

Was der Monat gebracht hat

Eine Übersicht über verkaufte Fahrzeuge, abgeschlossene Werkstattaufträge und Anfragen — je Zeitraum, ohne Export nach Excel.

Die Zahlen kommen aus denselben Daten, mit denen Sie arbeiten. Es gibt keinen zweiten Bestand für die Auswertung, der nach drei Monaten etwas anderes sagt als die Liste daneben.

Zwei Bereiche im Einzelnen

Was es noch nicht gibt

Keine direkte Anbindung an AutoScout24 — dort bleibt es bei der Datei zum Hochladen. Keine automatische Fahrzeugbewertung, keine Fahrzeughistorie aus fremden Quellen. Alles drei braucht einen Vertrag mit einem Dritten. Sobald einer steht, kommt die Anbindung dazu, ohne dass sich an Ihrem Ablauf etwas ändert — so ist es bei mobile.de gelaufen, das seit Schritt 65 direkt angebunden ist.

Und eines, das keinen Dritten braucht: Eine Rechnung lässt sich aus einem Werkstattauftrag heraus noch nicht schreiben. Die Rechnung selbst gibt es samt lückenlosem Nummernkreis, PDF und Storno — was fehlt, ist der Knopf, der sie aus den Positionen eines Auftrags erzeugt. Bis er da ist, rechnen Sie wie bisher ab. Das steht hier, weil Sie es sonst nach dem Kauf herausfänden.