Werkstattsoftware: der Auftrag mit digitaler Freigabe
Der Werkstattauftrag ist der Teil, an dem am meisten Geld und der meiste Ärger hängt — und der Grund, warum die Freigabe durch den Kunden hier keine Option, sondern der Kern ist.
Digitale Auftragsfreigabe: Rost an der Bremsleitung
Der Kunde bringt sein Auto für einen Ölwechsel, der Mechaniker findet etwas. Bisher trug er die Position ein, und der Kunde sah die Summe auf der Rechnung. Jetzt bekommt der Kunde statt eines Kostenvoranschlags am Telefon einen Link, sieht, was es kostet, und gibt die Arbeit digital frei oder lehnt sie ab — bevor sie gemacht wird.
Eine abgelehnte Position bleibt im Auftrag stehen — sie wurde ja vorgeschlagen — kostet aber nichts. Antwortet niemand, erinnert die Anwendung nach zwei Tagen einmal, und nach fünf Tagen steht die Position ganz oben in Ihrer Arbeitsliste. Entschieden wird nichts: Eine Freigabe, die von selbst zustimmt, wäre eine Rechnung ohne Auftrag.
Seit wann liegt mein Auto da
Der Statusverlauf steht als eigene, unveränderliche Liste am Auftrag. Auf die Frage am Telefon gibt es damit eine Antwort — und auf den Vorwurf, es sei zwei Wochen nichts passiert, auch.
Die Summe passt zu den Zeilen
Arbeitszeit, Teile und Material werden gerechnet, nicht gespeichert. Es gibt keine Summenspalte am Auftrag, die jemand nachziehen müsste, wenn eine Position dazukommt — und damit auch keinen Auftrag, dessen Summe nicht zu seinen Zeilen passt.
Zwei Notizen, und nur eine sieht der Kunde
Die interne Notiz bleibt intern. Was der Kunde lesen soll, steht in einem eigenen Feld — damit niemand aus Versehen die Einschätzung des Meisters auf die Auftragsverfolgung schreibt.